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1. Senkfuß und Spreizfuß (manchmal auch fälschlich als Spreitzfuß bezeichnet), der in seiner stärksten Ausprägung als Plattfuß in Erscheinung tritt. Dieser ist meist mit Schmerzen im Längsgewölbe und unter dem Fußballen verbunden. |
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2. Hallux (umgangssprachlich oft als Ballen oder Frostballen bezeichnet) = Schiefstand der Großzehe und/oder der Kleinzehe. Der Hallux neigt zu sehr schmerzhaften entzündlichen Prozessen. Durch die Stellungsveränderung der Zehengliedmaßen kommt es oft zu extremen Druckstellen. |
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3. Hammerzehen fördern die Entwicklung von Hühneraugen. |
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4. Fersensporn verursacht beim Auftritt starke, stechende Schmerzen im Bereich der Ferse. |
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5. Durchblutungsstörungen Zu enge Schuhe behindern die Arbeit der Venenpumpe des Fußes. Die Folge von schlechter Durchblutung können Venenprobleme, Krampfadern, Schweißfüße, kalte Füße und eine Verstärkung von Belastungen des Bindegewebes sein. Bei Diabetes ist die Förderung einer guten Durchblutung besonders wichtig, um das Problem des peripheren arteriellen Verschlusses, zu dem der diabetische Fuß neigt, möglichst hintan zu halten. |
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1. Orthopädische (=medizinische) Einlagen werden nach dem Rezept des Facharztes für Orthopädie individuell angefertigt. Es ist eine passiv unterstützende Fußbett-Einlage mit der vorrangigen Aufgabe, bei einer Fehlstellung korrigierend einzugreifen. Für die optimale Wirkung muss sie im Schuh genau an der richtigen Stelle platziert sein. Darum wird sie oft fest in spezielle Einlagenschuhe eingeklebt. |
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2. Die Kompressionstherapie wird bei Venenschwäche, Krampfadern, Varitzen, Bindegewebsschwäche und Lymphödemen eingesetzt. Zusätzlich zu den Stütz- und Kompressionsstrümpfen kann Ihr Phlebologe bei Bedarf z.B. Lymphdrainagen verordnen. |
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3. Die dritte Maßnahme, ohne die eine dauernde Besserung nicht möglich ist, ist die Bewegungstherapie. Sie verstärkt das Ergebnis der orthopädischen Einlagen und der Kompressionstherapie. Dabei genügt es allerdings nicht, ein paar Stunden beim Bewegungstherapeuten zu absolvieren, helfen kann nur eine grundlegende Bewegungsumstellung. Ohne diese bringen die anderen Maßnahmen bestenfalls kurzfristige Teilerfolge, so wie eine Blitzdiät ohne Ernährungsumstellung nur eine kurze Zeit wirkt. Damit dies erreicht werden kann, müssen die in der Therapie gelernten Bewegungsmuster in die Alltagsbewegungen übernommen werden. |
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